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Der Iran hat eine Protestnote an die Schweizer Botschaft in Teheran entsandt, um sich gegen die Methoden der Vereinigten Staaten beim jüngsten Geheimdienstbericht zu verwahren.
Dies erklärte Ali Hosseini, der Sprecher des Aussenministeriums, heute in Teheran. Die Schweiz vertritt im Iran seit 1979 die US- Interessen. Teheran wies zugleich den US-Geheimdienstbericht zurück, wonach das Land bis zum Jahr 2003 am Bau von Atomwaffen gearbeitet habe. «Der Iran hatte zu keiner Zeit ein militärisches Nuklearprogramm gehabt, nicht vor 2003 und auch nicht danach», sagte Ali Hosseini.
In dem Bericht vom letzten Montag hatten die amerikanischen Geheimdienste eine Kehrtwende vollzogen und festgestellt, dass der Iran zur Zeit nicht an einer Atombombe arbeite. Bis 2003 habe es aber ein solches Programm gegeben, das dann unterbrochen wurde.
Hosseini warf US-Präsident George W. Bush vor, trotz der jüngsten Geheimdiensterkenntnisse auf seiner «unlogischen» Haltung gegenüber dem Iran zu bestehen und weiter Sanktionen zu fordern.